17-tönige Kirchenorgel in Brixen

Dieses Instrument stammt aus dem Jahr 1648/49 und wurde 2009/10 durch den Orgelbauer Hendrik Ahrend restauriert. Der Originalzustand und der Restaurierungsprozess ist in einer Publikation ausführlich dokumentiert worden.1Franz Comploi & Kurt Estermann (Hgg.), Die Daniel-Herz-Orgel der Frauenkirche in Brixen. Zur Restaurierung und Rekonstruktion 2009/2010, Innsbruck: Helbling 2010 (Tiroler Orgelschatz 2) Zwar ist der ursprüngliche Vertrag mit Daniel Herz (1618-1678), ab 1658 ‚Hoforgelmacher‘ in Innsbruck, nicht erhalten, aber er beklagt sich nach Abschluss der Arbeit über die Mehrarbeit wegen „in disem Werckh gebrochne Claves“.2Comploi & Estermann, Die Daniel-Herz-Orgel, 38 Nach Spuren in der Windlade handelte es sich um insgesamt 17 Töne in der Oktave, diese allerdings nur in einem im Chorton gestimmten Register. Bereits 1762 wurden diese zusätzlichen Töne und Tasten wieder ausgebaut und bei der jüngsten Restaurierung rekonstruiert.

[Bilder Brixen]

Bibliographie

Doris Brunner, „Die Königin der Instrumente“, in: Brixner 21 <August> (2010), 22-5

Franz Comploi & Kurt Estermann (Hgg.), Die Daniel-Herz-Orgel der Frauenkirche in Brixen. Zur Restaurierung und Rekonstruktion 2009/2010, Innsbruck: Helbling 2010 (Tiroler Orgelschatz 2)

Anmerkungen   [ + ]

1. Franz Comploi & Kurt Estermann (Hgg.), Die Daniel-Herz-Orgel der Frauenkirche in Brixen. Zur Restaurierung und Rekonstruktion 2009/2010, Innsbruck: Helbling 2010 (Tiroler Orgelschatz 2)
2. Comploi & Estermann, Die Daniel-Herz-Orgel, 38