Forschungsteam

Martin Kirnbauer

Martin Kirnbauer war nach einer Ausbildung zum Holzblasinstrumentenmacher und Musikstudien Restaurator für Historische Musikinstrumente im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Nach einem Musikwissenschaftsstudium in Erlangen und Basel (Lizenziat 1993, Promotion 1998) war er zwischen 1994 und 2004 wissenschaftlicher Assistent am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Basel und Leiter des Mikrofilmarchivs. Nach der Habilitation 2007 bis Ende 2010 dort Vertretung des Lehrstuhls für Ältere Musikgeschichte. Von 2004 bis 2017 war er Leiter des Musikmuseums und Kurator für die Sammlung alter Musikinstrumente des Historischen Museums Basel. Seit Januar 2017 ist er als Leiter Forschung Mitglied der Leitung der Schola Cantorum Basiliensis – Hochschule für Alte Musik und lehrt daneben als Privatdozent für Musikwissenschaft an der Universität Basel.

http://www.scb-basel.ch/index/110021

 

 Johannes Keller

Studium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jörg-Andreas Bötticher, Jesper Christensen und Andrea Marcon mit Abschlüssen im Jahr 2008 (Diplom für Alte Musik mit Hauptfach Cembalo) und im Jahr 2010 (Specialised Master für Generalbass und Ensembleleitung). Internationale Konzert-Tätigkeit mit Schwerpunkt Kammerensemble (Gründungsmitglied von „Il Profondo“ und „L’Istante“) und Barockoper. Regelmässige musikalische Assistenz für Dirigenten wie Andrea Marcon, Christian Curnyn und Michael Form. Seit 2014 Dozent an der Schola Cantorum Basiliensis für Stimmungen und Intonation.

www.kellerjohannes.com

Caspar Johannes Walter

Caspar Johannes Walter, geb. 1964 in Frankfurt/Main, hatte Kompositionsunterricht bei V. D. Kirchner (Wiesbaden), J. Fritsch und C. Barlow (Musikhochschule Köln, 1985-90).

1985 war er Mitbegründer des Kölner Thürmchen Verlages. Er erhielt eine Reihe bedeutender Kompositionspreise, darunter den ersten Preis im Stuttgarter Kompositionswettbewerb (1991), den 13th Irino-Prize for Orchestra (Japan, 1992), 1995 den ersten Preis im Wettbewerb „Wien Modern“, den Hindemith-Preis des Schleswig Holstein Festivals, den Förderpreis für Musik des Landes Nordrhein-Westfalen und zuletzt 2000 den Förderpreis für Musik der Akademie der Künste Berlin. 1988 wurde ihm das Förderstipendium für Musik der Stadt Köln zugesprochen, 1995/96 nahm er das Stipendium im Künstlerhof Schreyahn/Niedersachsen wahr und 1998/99 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom.

Er repräsentierte die junge Kölner Musikergeneration bei Austauschprojekten des Goethe-Instituts in New York (1989) und Atlanta (1993), und seine Stücke wurden zur Teilnahme an den Weltmusiktagen 1994 in Stockholm und 1996 in Kopenhagen ausgewählt. Die vom Deutschen Musikrat bei Wergo herausgegebene Portrait-CD mit Kammermusik von Caspar Johannes Walter erhielt 1998 den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Sein Interesse als Interpret – er ist Cellist in dem 1991 von ihm mitbegründeten Thürmchen Ensemble – gilt vor allem jüngeren Komponistinnen und Komponisten aus den Bereichen der experimentellen Musik und des Musiktheaters.

2002/2003 war Caspar Johannes Walter composer in residence und Kompositionslehrer an der University of Birmingham, und von 2006 bis 2013 war er Professor für Komposition (Nachfolge Helmut Lachenmann) an der Musikhochschule Stuttgart, wo er als Leiter des 2008 gegründeten Studio Neue Musik die Aktivitäten der Hochschule im Bereich Neuer Musik mit konzipiert und betreut hat. 2013 hat er eine Kompositionsprofessur an der Musikakademie Basel übernommen (Nachfolge Georg Friedrich Haas). Seit 2014 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

http://www.thuermchen.de/VERLAG/Walter/WALTER.html

Orgel- und Cembalobau Fleig, Basel

www.orgel-cembalo-fleig.ch

Cembalobau Krebs, Schaffhausen

http://www.krebs-cembalobau.ch