Ein erstes Modell der Arciorgano-Klaviatur

Von Vicentinos Bauplanen ausgehend, fertigte Bernhard Fleig ein schlichtes Modell an, das die Distanzen und die prinzipielle Greifbarkeit sichtbar und fühlbar macht.

Das Resultat ähnelt naheliegenderweise stark der Klaviatur von Marco Tiella’s Rekonstruktion von Vicentinos Archicembalo. Obwohl im Klaviatur-Modell die Tasten nicht beweglich sind, lässt sich bereits beobachten, dass die Höhen-Staffelung zu grossen Distanzen in den Griffen führt und grosse Bewegungen verlangt. Ausserdem bildet die zu kleine Lücke zwischen den Obertasten ein Hindernis bei Griffen, die beide Manuale involvieren.

 

Eine kompaktere Höhenstaffelung und eine Verschmälerung der Obertasten sind deshalb auf der Wunschliste für ein weiteres Klaviaturmodell.

(Ergänzung: dieses neue Klaviaturmodell wird hier beschrieben. Ein vergleichbarer Entwurf existiert auch für das Clavemusicum omnitonum, siehe hier. Überlegungen zum Umfang der Klaviatur befinden sich hier.)

Ein Gedanke zu „Ein erstes Modell der Arciorgano-Klaviatur“

  1. La struttura delle tastiere, la forma e le dimensioni dei tasti sono definite nelle tre tavole fuori-testo de „L‘ Antica Musica …“ e nelle istruzioni contenute nel Cap. II del LIBRO V e vennero realizzate il più esattamente possibile utilizzando i disegni originali riportandoli nella stessa scala 1 : 1.
    Interessanti considerazioni sulla strutura delle tastiere si trovano nella „Dissertation“ di Paul Robert Brink, Univ. Microfilms International 1984, conosciuta purtroppo dopo che la costruzione dell’Archicembalo era stata completata.

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