Arciorgano: das Gehäuse steht!

Ein weiterer wichtiger Schritt im Bauprozess unseres Arciorgano: das Gehäuse steht und alle windführenden Elemente sind dicht. Der Entwurf des Gehäuses stammt vom Architekten und Spezialisten für Architektur aus der Antike und der Renaissance Robert Bamert.

Gehäuse mit Prospekt

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Arcitastiera: ein konkreter Entwurf

Bernhard Fleig hat den ersten Entwurf der Klaviatur in einem beweglichen Funktionsmodell stark weiterentwickelt. Von diesem neuen Modell ausgehend haben wir weitere kleine Verbesserungen ausarbeiten können, die nun in die Pläne für die Klaviatur des Arciorgano einfliessen werden.

 

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Klaviatur Arciorgano: Umfang und Teilung

Zur Tasten-Anordnung und der genauen Geometrie der Tasten wurden bereits zwei Modelle angefertigt. Das erlaubte es uns, die Gestaltung der Klaviatur zu optimieren und die Greifbarkeit möglichst flexibel zu machen. Das erste Modell ist hier dokumentiert, das zweite hier.

Unabhängig von diesen Überlegungen und Optimierungen muss entschieden werden, welchen Umfang die Klaviatur haben soll.

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Prototyp-Pfeife für das tiefe C ist fertig

Nach der Umrechnung der Mensur der Orgel in der Silbernen Kapelle in Innsbruck hat sich gezeigt, dass die Mensuren für die Pfeifen der tiefsten Oktave markant weiter sind als die bisher geplanten. Würden wir diese Mensuren übernehmen, würde das Instrument voraussichtlich breiter werden, was wir vermeiden wollen. Nun hat Bernhard Fleig das tiefe C mit etwas verengten Mensuren gebaut, um zu prüfen, ob sie immer noch gut anspricht und voll klingt.

Die Prototyp-Pfeife liegt in der Mensur etwa zwischen einer konventionellen Pfeife und der Innsbrucker Pfeife. Sie spricht zuverlässig an, überrascht aber durch einen eher leisen Klang. Der nächste Schritt besteht darin, den Pfeifenmund etwas breiter zu machen.

Stimmbarkeit der Pfeifen

Orgeln haben üblicherweise feste Stimmungen, die kaum je geändert werden. Dies gilt zumindest für grosse Orgeln und für historische Orgeln, weniger für heutige portable Instrumente. Denn Truhenorgeln werden häufig in sehr unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt und sind deshalb so eingerichtet, dass ihre Tonhöhe und ihr Stimmungs-System angepasst werden können.

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Das Problem der Mensuren

Nachdem die Prototyp-Pfeifen restlos überzeugten, die Bernhard Fleig nach Vorlage der Orgel in der silbernen Kapelle in Innsbruck gebaut hat, stellt sich nun die Frage nach der Mensurierung.

Im Bass-Bereich sind die Innsbrucker Pfeifen markant weiter als konventionell gebaute Holzpfeifen, und im Diskant sind sie deutlich enger. Der einzige Weg scheint eine möglichst genaue Kopie der Innsbrucker Mensuren zu sein. Alle relevanten Abmessungen sind in publiziert.

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Forschungstreffen 3./4. September

Am 3. und 4. September 2015 trafen sich Christopher Stembridge und Marco Tiella mit der Forschungsgruppe von Studio31 und weiteren Gästen, um über offene Fragen rund um die konkrete Planung des Arciorgano zu sprechen. Diese Diskussionen bilden den Abschluss der Planungsphase des Instrumentes.

Forschungstreffen

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Prototyp I – kurz vor dem ersten Klang

Der Prototyp I ist eine kleine Orgel mit 15 Pfeifen, mit der verschiedene Experimente durchgeführt werden können, die zu einem Teil relevant für die Hauptorgel sind und zum anderen Teil Ideen der Kompositionsklasse von Johannes Walter prüfen sollen. Am Ende soll dieser Prototyp als Ergänzungsmodul zur Hauptorgel funktionieren können, um zusätzliche Tonhöhen zur Verfügung zu stellen.

Prototyp I

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