Arciorgano: das Gehäuse steht!

Ein weiterer wichtiger Schritt im Bauprozess unseres Arciorgano: das Gehäuse steht und alle windführenden Elemente sind dicht. Der Entwurf des Gehäuses stammt vom Architekten und Spezialisten für Architektur aus der Antike und der Renaissance Robert Bamert.

Gehäuse mit Prospekt

Die mitra-förmige Aufstellung der Pfeifen wurde von der einzigen bildlichen Darstellung eines von Vicentinos Instrumenten übernommen, die sich auch mit der detaillierten Beschreibung im Flugblatt von 1561 deckt. Im Bild fehlt die Mechanik (die Wellenbretter werden im Raum überhalb der Klaviatur befestigt). Die hinteren Pfeifenreihen sind ebenfalls noch nicht eingebaut. Bei den Prospektpfeifen ist der Windkanal noch nicht geschlossen, was die besondere Bauweise des Pfeifenfusses sichtbar macht.

Prospekt von hinten

Die Prospekt-Reihe von hinten. Am unteren Rand des Bildes ist der Abschluss der Windlade zu sehen, jede der drei Pfeifenreihen hat einen eigenen Stock mit Verführungskanälen.

Detail Prospekt

Am hinteren Ende der Tastenhebel sind die Verführungs-Bretter sichtbar, die den Wind auf den Stock für die Pfeifen auf Klaviatur-Niveau bzw. auf Fussboden-Niveau führen.

Gehäuse seitlich

Blick von hinten, sämtliche Pfeifen sind montiert. Drei Reihen befinden sich auf der Windlade, die vierte Reihe befindet sich auf der Ebene der Klaviatur, die fünfte Reihe auf Fussboden-Höhe.

Gehäuse von hinten

Das einzige Register der Orgel ist ein durchgehend offener Principale di legno, was die Bass-Pfeifen über 2m lang werden lässt. Die Höhe dieser Pfeifen definiert die Höhe des ganzen Instrumentes.

Gehäuse von vorne

Das Gehäuse ist direkt unterhalb der Klaviatur teilbar. Nach Ausbau der hintersten beiden Pfeifen-Reihen kann das Gehäuse in zwei tragbaren Modulen transportiert werden.

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